Sportart: Radsport
Beruf: Radprofi
Daniel Becke ist bekannt für seine Stärke im Zeitfahren. Er gehörte u. a. zur sehr starken Bianchi-Truppe von 2003, die das Comeback von Ullrich durch seine überragende Leistung im Mannschaftszeitfahren vorbereiteten. 2003 war Beckes Tour-Premiere und er beendete diese Tour nach drei Wochen erfolgreich in Paris. Seine Leistungen im Zeitfahren beruhen auf den Erfolgen, die er auf der Bahn, besonders im Bahn-Vierer als Superlative erbracht hatte: Olympiasieg, Weltmeistertitel und Weltrekord. Seine damaligen Erfolge auf der Bahn weisen ihn als einen großen Champion aus. Becke hat jedoch inzwischen seine Bahnkarriere beendet. Er kann sich heute jedoch gut auf der Straße behaupten. Ist das Zeitfahren Beckes Stärke, so sind die Berge wiederum seine Feinde. Seine Fähigkeit im Mannschaftszeitfahren sind für seine Teamkollegen ausschlaggebend. Seinen Spitznamen "Doc" bekam Becke von seinen Freunden wegen seines leidenschaftlichen Interesses an Trainingsmethodik und Wissenschaft verliehen. Er gilt als kritischer Athlet, der nach Perfektion strebt und auch seine Radtechnik ständig verbessern möchte.
Größte Erfolge:
- 2000 Olympiasieger 4000m-Mannschaftsverfolgung
- 1999 und 2000 Weltmeister 4000m-Mannschaftsverfolgung
Vereine/Teams: TSV Erfurt, Team TEAG-Köstritzer (U 23), Team COAST, Team Bianchi, Team Illes Balears-Banesto
Trainer: Eckhart Lutzke, Waldemar Gerlitz, Jens Lang